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Keramik Geschirr

Unser Keramikgeschirr umfasst Teller, Schalen, Tassen, Servierplatten und ganze Geschirrsets aus gesprenkeltem Steinzeug, jedes Stück von Hand glasiert. Bei 1250 °C gebrannt, ist das Steinzeug dicht, spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet; Teller und Schalen dürfen bis 220 °C in den Backofen. Alle Glasuren passen zueinander, sodass Sie mit einem Set beginnen und später einzelne Teile ergänzen können. Für die festliche Tafel und den Kaffeetisch gibt es außerdem Geschirr aus weißem Porzellan.

89 Produkte

Honigtopf mit Löffel

300 ml, Sandmatt

22,90 €

Salztopf mit Deckel

350 ml, Milchweiß

19,90 €

Porzellan-Espressotasse 90 ml

90 ml, Porzellanweiß

17,90 €

Porzellan-Teetasse 250 ml

250 ml, Porzellanweiß

23,90 €

Porzellanbecher 400 ml

400 ml, Porzellanweiß

22,90 €

Porzellan-Dessertteller 19 cm

19 cm, Porzellanweiß

17,90 €

89 von 89 angezeigt

Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

In Kürze

Wie viele Teile pro Person? Geschirr zusammenstellen

Beginnen Sie mit den Tellern: Sie prägen den Tisch und brauchen im Schrank den meisten Platz. Für den Alltag braucht jede Person einen Speiseteller, einen tiefen Teller und einen kleinen Teller für Frühstück, Brot und Dessert, dazu eine Schale für Müsli oder Salat und eine Tasse. Planen Sie ein oder zwei Gedecke mehr ein, als Personen im Haushalt leben – für Gäste und für den Fall, dass einmal etwas zu Bruch geht.

Teilpro Person4 Personen6 Personen12 Personen
Speiseteller 26–28 cm14612
Tiefer Teller 22 cm oder Pastateller 24 cm14612
Frühstücks- oder Dessertteller 15–21 cm14612
Schale 300–500 ml14612
Tasse oder Becher 250–400 ml14612
Servierplatten und Schüsseln–22–34
Teller insgesamt3121836

Am günstigsten starten Sie mit einem Set. Das Geschirrset für 2 Personen (6-teilig, 137,90 €), das Geschirrset für 4 Personen (12-teilig, 262,90 €) und das Tafelservice für 6 Personen (18-teilig, 387,90 €) enthalten pro Person einen Speiseteller, einen tiefen Teller und einen Dessertteller. Im Set zahlen Sie für diese Teller weniger als beim Einzelkauf. Für zwölf Personen nehmen Sie zwei Tafelservices in derselben Glasur.

Servierteile wählen Sie danach: eine ovale Servierplatte für Braten und Aufschnitt, eine Salatschüssel, für Feiertage eine Suppenterrine, eine Etagere für Kuchen und einen Wasserkrug. Sie müssen nicht dieselbe Glasur haben wie die Teller – eine Platte in Kobaltblau auf einem Tisch in Milchweiß setzt einen ruhigen Akzent.

Keramik oder Porzellan: Was ist besser für Geschirr?

Keramik ist der Oberbegriff für Gefäße aus gebranntem Ton; Steinzeug, Steingut und Porzellan sind Keramikarten. Für Alltagsgeschirr zählen vor allem die Brenntemperatur und damit die Dichte des Scherbens.

MaterialBrandScherbenEigenschaftenGut für
Steinzeug1200–1300 °Cdicht, nicht durchscheinendkräftige Wand, hält Wärme, robustAlltagsgeschirr, Backofen, Gastronomie
Porzellanetwa 1250–1450 °Cdicht, weiß, dünn durchscheinendleicht, dünnwandig, glattfestliche Tafel, Kaffee und Tee
Steingutetwa 950–1200 °Cporös, erst durch die Glasur dichtleichter, an den Kanten empfindlichergünstiges Alltagsgeschirr, Deko
Hartglas––leicht und bruchfest, zerspringt in viele kleine StückeKantine, erste eigene Wohnung
Melamin––bruchsicher, nicht für die Mikrowelle, verkratztPicknick, Camping, Garten

Für jeden Tag ist Steinzeug die robustere Wahl: Es verträgt den Backofen, hält Speisen länger warm und steckt kleine Stöße an der Kante besser weg als Steingut. Porzellan ist leichter, dünnwandiger und wirkt festlicher; durch die dünne Wand kühlt es etwas schneller ab. Wir arbeiten mit Steinzeug und Porzellan, Steingut führen wir nicht. Unser Porzellangeschirr ist bei 1280 °C glattgebrannt und lichtdurchlässig. Den ausführlichen Vergleich lesen Sie im Ratgeber Unterschied zwischen Keramik und Porzellan.

Handgemachtes Keramikgeschirr: Was bei uns von Hand geschieht

„Handgemacht“ kann vieles heißen. Bei uns bedeutet es: Jedes Stück entsteht in unserer Manufaktur aus gesprenkeltem Steinzeug. Wir glätten die Kanten von Hand, lassen die Rohlinge eine Woche trocknen und brennen sie im ersten Brand, dem Schrühbrand, bei 950 °C. Danach glasieren wir jedes Stück von Hand im Tauchverfahren. Der zweite Brand dauert zwölf Stunden und endet bei 1250 °C; dabei sintert der Scherben zu dichtem Steinzeug mit einer Wasseraufnahme unter 1 %, und die Glasur verschmilzt fest mit ihm.

Weil wir von Hand tauchen, verlaufen Glasurkante und Glasurläufer bei jedem Exemplar etwas anders, und die Sprenkel zeichnen sich unterschiedlich ab. Form und Maße eines Modells bleiben gleich. Bei Tellern bleibt der Standring unglasiert; wir schleifen ihn nach dem Brand, damit er die Tischplatte nicht zerkratzt.

Eine Glasur oder bunt gemischt?

Geschirr in einer Glasur wirkt ruhig, und neue Teile fügen sich unauffällig ein. Gemischt wird der Tisch lebendiger. Gut funktioniert eine Glasur für die Teller und eine zweite für Schalen und Servierteile – etwa Sandmatt mit Graphit gesprenkelt, Milchweiß mit Salbeigrün oder Milchweiß mit Kobaltblau. Terrakotta, Rostbraun und Kobaltblau ergeben einen warmen, mediterranen Tisch, Nebelgrau und Kohleschwarz einen reduzierten. Alle Glasuren sehen Sie unter Kollektionen, Ideen zum Kombinieren im Ratgeber Geschirr kombinieren.

Gut zu wissen: Da jedes Stück von Hand glasiert wird, kann der Farbton zwischen zwei Bränden leicht abweichen. Die Teile eines Sets stammen aus einem Brand. Wenn Sie ein Service für viele Personen zusammenstellen, bestellen Sie zusammengehörige Teile deshalb am besten gemeinsam.

Ist Keramikgeschirr gesundheitlich unbedenklich?

Ja, wenn die Glasur für Lebensmittel geeignet ist. Für Keramik mit Lebensmittelkontakt gelten in der EU Grenzwerte dafür, wie viel Blei und Cadmium aus Glasur und Dekor in Speisen übergehen darf. Unsere Glasuren sind bleifrei und entstehen nach eigenen Rezepturen; jede neue Glasurcharge wird auf Lebensmittelechtheit geprüft. Vorsicht ist bei Urlaubskeramik mit unbekannter Glasur geboten, vor allem für saure Speisen wie Tomatensoße, Salat mit Essig oder Fruchtsaft – solche Stücke dienen besser als Deko. Mehr dazu im Ratgeber Blei und Cadmium in Keramik.

Keramikgeschirr pflegen: Spülmaschine, Mikrowelle, Backofen

  • Spülmaschine und Mikrowelle: Geschirr aus Steinzeug und Porzellan verträgt beides, sofern beim Produkt nicht anders angegeben.
  • Backofen: Teller und Schalen bis 220 °C zum Vorwärmen und Warmhalten, Auflaufformen bis 250 °C.
  • Temperaturschocks vermeiden: kein kochendes Wasser in kühlschrankkalte Teile, keine kalte Form in den heißen Ofen.
  • Graue Striche auf matten Glasuren sind Metallabrieb vom Besteck, keine Kratzer. Eine Paste aus Natron und Wasser entfernt sie.
  • Den unglasierten Standring nach dem Spülen trocknen lassen, bevor Sie die Teile stapeln.

Ausführlich erklärt in unseren Pflegehinweisen für Steinzeug und Porzellan und im Ratgeber Besteckspuren entfernen.

Den Tisch mit Keramikgeschirr decken

Im Alltag genügen Speiseteller, Besteck und Glas. Bei einem Menü stellen Sie den tiefen Teller für die Suppe auf den Speiseteller; der Dessertteller kommt erst nach dem Hauptgang auf den Tisch. Wo Messer, Gabel und Gläser liegen, zeigt unser Ratgeber Tisch richtig decken. Für Restaurants, Cafés und Hotels gibt es 15 % Rabatt ab 24 Stück eines Produkts – mehr dazu unter Keramikgeschirr für die Gastronomie.

Häufige Fragen

Was ist besser: Geschirr aus Keramik oder aus Porzellan?

Für den Alltag ist Steinzeug robuster, hält Speisen länger warm und verträgt den Backofen. Porzellan ist leichter, dünnwandiger und wirkt festlicher. Gut kombinieren lässt sich beides: Steinzeug für jeden Tag, Porzellan für den Kaffeetisch.

Ist Keramikgeschirr spülmaschinenfest?

Unser Geschirr aus Steinzeug und Porzellan ist spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet, sofern beim Produkt nicht anders angegeben. Lassen Sie den unglasierten Standring nach dem Spülen trocknen, bevor Sie stapeln.

Wie viele Teile Geschirr braucht man für 4 Personen?

Für den Alltag 12 Teller – je vier Speiseteller, tiefe Teller und Dessertteller –, dazu vier Schalen und vier Tassen. Die 12 Teller sind genau der Inhalt unseres Geschirrsets für 4 Personen.

Ist Keramikgeschirr gesundheitlich unbedenklich?

Ja, wenn die Glasur für Lebensmittel geeignet ist. Unsere Glasuren sind bleifrei, und jede neue Glasurcharge wird auf Lebensmittelechtheit geprüft.

Dürfen Keramikteller in den Backofen?

Zum Vorwärmen und Warmhalten ja, bis 220 °C. Zum Backen und Überbacken nehmen Sie Auflaufformen, die bis 250 °C backofenfest sind.

Was ist der Unterschied zwischen Steingut und Porzellan?

Steingut wird bei niedrigerer Temperatur gebrannt, ist porös und nur durch die Glasur dicht; es ist leichter, aber an den Kanten empfindlicher. Porzellan und Steinzeug sind dicht gebrannt und deutlich robuster.

Kann ich einzelne Teller und Schalen dazukaufen?

Ja, alle Teller, Schalen und Tassen gibt es auch einzeln. Da jedes Stück von Hand glasiert wird, kann der Farbton zwischen zwei Bränden leicht abweichen.

Aus dem Ratgeber