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Keramik im Alltag

Tellergrößen und Tellerarten: Speiseteller, tiefer Teller, Dessertteller

PureKeramik Manufaktur · · 5 Min. Lesezeit

Die gängigen Tellergrößen: Ein Speiseteller misst meist 26–28 cm, ein tiefer Teller 20–23 cm, ein Frühstücksteller 19–22 cm und ein Dessertteller 15–21 cm; der Platzteller darunter hat 30–33 cm. Hier finden Sie alle Tellerarten mit Maßen in einer Tabelle, Füllmengen tiefer Teller in ml, Tellerformen von Fahne bis Coupe und wie viele Teller Sie pro Person brauchen.

Tellergrößen im Überblick: die Tabelle

TellerartÜbliche GrößeWofür
Platzteller30–33 cmdekorativer Unterteller bei festlichen Essen, bleibt bis zum Hauptgang stehen
Pizzateller30–33 cmPizza, Flammkuchen
Speiseteller (flacher Teller)26–28 cmHauptgericht
Pastateller24–30 cm, mit breiter MuldePasta, Risotto, Bowls
Tiefer Teller (Suppenteller)20–23 cmSuppe, Eintopf, Salat, Pasta
Frühstücksteller19–22 cmFrühstück, Abendbrot, Vorspeise
Dessertteller, Kuchenteller15–21 cmDessert, Kuchen, Vorspeise
Brotteller15–17 cmBrot und Butter zum Essen
Untertasse14–16 cmunter Tasse oder Teetasse

Die Bezeichnungen überschneiden sich: In vielen Serien ist der Frühstücksteller zugleich Kuchen- und Dessertteller. Achten Sie deshalb auf den Durchmesser in Zentimetern, nicht nur auf den Namen.

Speiseteller: Welche Größe ist richtig?

Der Speiseteller ist der wichtigste Teller im Schrank. Klassische Service haben 26–27 cm, moderne Serien bis 28 cm, Restaurants für angerichtete Gerichte auch 30 cm und mehr. Für den Alltag sind 26–28 cm ideal: Darauf passen Fleisch oder Fisch, Beilage und Gemüse, ohne dass der Teller überladen wirkt.

Ein größerer Teller lässt kleine Portionen verloren wirken und braucht mehr Platz auf dem Tisch und in der Spülmaschine. Unsere Speiseteller gibt es mit 26, 27 und 28 cm: den Speiseteller 27 cm in Coupe-Form mit sanft hochgezogenem Rand, der Sauce hält, den Speiseteller Terrakotta mit 26 cm und den Flachen Teller Fjord mit 28 cm.

Tiefer Teller und Suppenschale: wie viel ml passen hinein?

GefäßFassungsvermögen bis zum RandÜbliche Portion
Tiefer Teller, 20–23 cmetwa 500–800 ml250–350 ml Suppe
Pastateller, 24 cmetwa 600 mleine Portion Pasta oder Risotto
Suppenschaleetwa 400–600 ml300–400 ml Suppe
Suppentasse mit Henkelnetwa 300–400 mlBrühe, Cremesuppe, Vorspeise
Ramen-Schüsseletwa 900–1200 mlNudelsuppe mit Einlage als Hauptgericht

Hersteller geben meist das Fassungsvermögen bis zum Rand an. Eingeschenkt wird etwa die Hälfte bis zwei Drittel davon, damit beim Tragen nichts überschwappt. Unser Tiefer Teller 22 cm fasst 500 ml, der Pastateller 24 cm 600 ml. Für Brühen und Cremesuppen passt die Suppentasse mit zwei Henkeln mit 400 ml, für Ramen und Pho die Ramen-Schüssel 900 ml.

Frühstücksteller, Dessertteller, Brotteller: die kleinen Teller

  • Frühstücksteller (19–22 cm): für Brötchen, Brot mit Aufschnitt, Rührei oder als Vorspeisenteller. Am Abendbrottisch ersetzt er oft den Speiseteller.
  • Dessert- und Kuchenteller (15–21 cm): zur Kaffeetafel und für Desserts. Für ein Stück Torte mit Sahne sind 19–21 cm bequem, für Gebäck oder ein Schälchen Eis reichen 15 cm.
  • Brotteller (15–17 cm): beim Menü links oberhalb des Speisetellers, für Brot und Butter.
  • Untertasse (14–16 cm): Sie gehört zur Tasse; ein kleiner Dessertteller kann sie bei Bechern ersetzen.

Bei uns misst der Frühstücksteller 21 cm, der Dessertteller 15 cm und der Porzellan-Dessertteller 19 cm.

Fahne, Coupe, Gourmet: Tellerformen erklärt

  • Fahnenteller: Der klassische Teller mit flachem, breitem Rand, der Fahne. Man fasst ihn gut an, und die Fahne rahmt das Essen.
  • Coupeteller: Teller ohne Fahne, mit sanft ansteigendem Rand. Bei gleichem Durchmesser bietet er mehr nutzbare Fläche und wirkt modern.
  • Gourmetteller: sehr breite Fahne, kleine Mulde – für angerichtete Speisen und Menüs.
  • Teller mit hohem Rand: für Saucengerichte, Pasta und Salate.
  • Eckige Teller: auffällig, brauchen aber mehr Platz in Schrank und Spülmaschine.

Tipp: Ein Coupeteller bietet oft so viel Platz wie ein Fahnenteller mit größerem Durchmesser, weil keine Fläche an die Fahne verloren geht.

Wie viele Teller pro Person?

TellerPro PersonHinweis
Speiseteller1–2der zweite für Menüs mit mehreren Gängen
Tiefer Teller1Suppe, Pasta, Eintopf
Dessertteller1–2für Dessert und Kuchen, auch als Vorspeisenteller
Frühstücksteller1im Alltag oft statt Dessertteller

Ein Geschirr-Set enthält meist je einen Speise-, tiefen und Dessertteller pro Person. Bei uns sind das zum Beispiel das Geschirrset für 2 Personen mit je zwei Speisetellern (27 cm), tiefen Tellern (22 cm) und Desserttellern (15 cm), das 12-teilige Set für 4 Personen und das Tafelservice für 6 Personen mit 18 Teilen. Planen Sie ein bis zwei Gedecke mehr ein – für Gäste und falls einmal etwas zu Bruch geht.

Teller aus Steinzeug, Porzellan oder Glas?

MaterialVorteileNachteile
Steinzeugrobust, hält Wärme, Glasuren mit Charakterschwerer als Porzellan
Porzellanleicht, dünnwandig, elegantgute Qualität hat ihren Preis
Hotelporzellanbesonders stoßfest, für die Gastronomie gemachteher schlicht
Hartglasgünstig, leichtwirkt kühl und sachlich
Steingutleicht zu bemalen, oft farbenfrohweniger robust in Spülmaschine und bei Stößen

Die Unterschiede der Materialien erklärt der Ratgeber Steinzeug, Steingut und Porzellan im Vergleich.

Passen die Teller in Spülmaschine und Schrank?

  • Spülmaschine: In der Bedienungsanleitung steht, bis zu welchem Tellerdurchmesser der Unterkorb reicht. Große Platz- und Pizzateller passen oft nicht.
  • Schrank: Viele Oberschränke sind innen nur gut 30 cm tief. Teller mit 28 cm passen, Platzteller mit 32 cm meist nicht.
  • Stapelhöhe: Teller mit hohem Rand oder breiter Fahne brauchen im Stapel mehr Platz.
  • Gewicht: Steinzeug ist schwerer als Porzellan; ein Stapel aus sechs Speisetellern wiegt mehrere Kilogramm. Bewahren Sie ihn in einem stabilen Fach in Griffhöhe auf.

Geschirr zusammenstellen: Schritt für Schritt

  • Mit Speise-, tiefen und Desserttellern in einer Glasur beginnen.
  • Tassen oder Becher und Müslischalen für das Frühstück ergänzen.
  • Servierteile dazunehmen: Servierplatte, Salatschüssel, Suppenterrine.
  • Für Feste Platzteller ergänzen.
  • Eine Serie wählen, die es einzeln nachzukaufen gibt.

Wer Glasuren mischen möchte, findet Anregungen unter Geschirr kombinieren.

Teller richtig eindecken

Der Speiseteller steht etwa 1–2 cm von der Tischkante entfernt, der tiefe Teller bei einem Suppengang darauf, der Brotteller links oberhalb. Den Dessertteller bringen Sie erst mit dem Dessert, der Platzteller wird vorher abgeräumt. Wie Besteck und Gläser dazu liegen, zeigt der Ratgeber Tisch richtig decken.

Häufige Fragen

Wie groß ist ein normaler Speiseteller?

Meist 26–28 cm im Durchmesser. Ältere Service haben oft 26 cm, moderne Serien eher 27–28 cm.

Welche Größe hat ein Dessertteller?

In der Regel 15–21 cm. Für Torte mit Sahne sind 19–21 cm bequem, für Gebäck reichen 15 cm.

Wie viel ml passen in einen tiefen Teller?

Bis zum Rand etwa 500–800 ml. Eine übliche Portion Suppe sind 250–350 ml.

Was ist der Unterschied zwischen Frühstücksteller und Dessertteller?

Der Frühstücksteller ist mit 19–22 cm meist etwas größer, der Dessertteller hat 15–21 cm. In vielen Serien ist ein Teller beides.

Was ist ein Platzteller?

Ein großer Unterteller mit 30–33 cm, auf den bei festlichen Essen die anderen Teller gestellt werden. Er wird vor dem Dessert abgeräumt.

Was ist ein Coupeteller?

Ein Teller ohne Fahne, also ohne flachen Rand, mit sanft ansteigendem Rand. Er bietet bei gleichem Durchmesser mehr Fläche.

Wie viele Teller braucht man pro Person?

Je einen Speise-, tiefen und Dessertteller pro Person, dazu ein bis zwei Gedecke Reserve für Gäste und Bruch.

Welche Tellergröße passt in die Spülmaschine?

Das hängt vom Gerät ab: In der Bedienungsanleitung steht der maximale Tellerdurchmesser für den Unterkorb. Speiseteller bis 28 cm passen in der Regel.

Produkte aus diesem Ratgeber

Speiseteller 27 cm

27 cm, Sandmatt

34,90 €

Tiefer Teller 22 cm

500 ml, Milchweiß

29,90 €

Dessertteller 15 cm

15 cm, Salbeigrün

14,90 €

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